Wie Sie mit ihrem Arbeitszeugnis bei Ihrer nächsten Bewerbung punkten ...
Arbeitszeugnisse nehmen in Ihren Bewerbungsunterlagen einen bedeutenden Platz ein. Sie erzählen eine Menge über Sie: über Ihre berufliche Entwicklung, Ihre Leistungen, Fachkompetenz und Ihren Arbeitserfolg, Ihre Weiterbildungsmotivation, gegebenenfalls über Ihre Mitarbeiter-Führungskompetenz und ganz wichtig: Arbeitszeugnisse geben Informationen zu Ihrem Verhalten und Ihrer sozialen Kompetenz.
Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern wahre, informative aber auch wohlwollend formulierte Arbeitszeugnisse auszustellen. Alle Formulierungen im Zeugnis können auf den ersten Blick positiv aussehen und fair wirken, nur der zweite Blick kann auch ein anderes Bild zeigen: chiffrierte Formensprache („Zeugniscode“) und das Weglassen wichtiger berufs- bzw. branchentypischer Merkmale oder tätigkeitsbezogener Informationen bzw. persönlicher Qualitäten wie Fähigkeiten und Stärken, die von Zeugnislesern erwartet werden, sowie Verhaltensweisen (sog. „beredtes Schweigen“) können das Zeugnis zum Stolperstein für Ihren nächsten Karriereschritt werden lassen.
Wer ein mangelhaftes oder zweideutig interpretierbares Arbeitszeugnis hat, wird oft gar nicht erst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, mag die Bewerbungsmappe mit Lebenslauf noch so vielversprechend aussehen.
Deshalb meine Empfehlung: Lassen Sie Ihr Arbeitszeugnis rechtzeitig analysieren (Arbeitszeugnis-Check) oder lassen Sie Ihr Arbeitszeugnis komplett neu schreiben ! Dann sind Sie sicher, dass der Text korrekt ohne „Geheimcode“ und ungewollter „Chiffrierung“ ist und nicht etwas anderes aussagt, als gemeint.
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Ihre Petra Pflanz
Beraterin für Arbeitszeugnisse |